Der Friedensplatz noch in altem Zustand. So wurde er als positives Beispiel für die Anpassung an den Klimawandel ausgezeichnet.

Im  Citizen-Science-Projekt «3-2-1 heiss» wurde der Friedensplatz als angenehmster Ort im öffentlichen Raum ausgezeichnet. Ihm wurde wärend Hitzetagen eine angenehme und luftige Atmosphäre mit hoher Aufenthaltsqualität bescheinigt.

Laut mehreren Anwohnern des Quartiers war nach den Sportferien überraschend ein neuer Belag um die Bäume sichtbar. Es wurde spekuliert, ob die Baumscheiben versiegelt wurden, dann würden die Bäume aufgrund mangelnder Wasserzufuhr im Sommer sterben. Kinder reagierten ebenfalls überrascht auf ihren neu gestalteten Pausenplatz und fragten bei den Lehrpersonen nach: Was ist mit unserem Pausenplatz passiert?

Der gleiche Platz heute. Die Baumscheiben sind mit schwarzem Belag zugedeckt.
Schwarze Flächen fördern die Hitze zusätzlich, die im Sommer auf dem Pausenplatz schon jetzt sehr hoch ist. Der Pausenplatz Feldmatt ist ein wichtiger Treffpunkt, wo die Kinder des Quartiers viel Freizeit verbringen. Das Schwarz der Flächen fügt sich schlecht ins Gesamtbild eines schönen Pausenplatzes ein. Nun wirkt der farbige Schriftzug «Friedensplatz» ironisch auf mich, zwischen all den schwarzen Flächen.
Lena Herger, Vorstand GRÜNE Ebikon und Quartierbewohnerin

Absolut verständlich finden wir den Bedarf, an diesen Stellen etwas zu unternehmen. Die Senken waren unglücklich gebaut, das Wasser blieb manchmal wochenlang darin stehen und sorgte sicherlich für Schmutz an Kleidung und in den Schulgängen.

Doch wir von den Grünen fragen uns:

• Was ist hier passiert?

• Wie wurde vorgängig informiert?

• Handelt es sich um eine provisorische Lösung?

• Falls ja, welche Lösung hat man sich anschliessend vorgestellt?

Diesen Fragen gehen wir nach.